Junge.Kirche 4/2016

Focus:
Wer ist wir?

Inhalt [PDF]

Editorial

BIBEL
Identität, Integration und Diversität in biblischen Perspektiven
Jürgen Ebach

FOCUS
Auf dem Weg zu einer interkulturellen Kirche
Andreas Lipsch

Integration in den Hoffnungskörper des Messias
Luzia Sutter Rehmann

Warum AfD?
Ein Gespräch mit Gerard Minnaard

Der Kirchentag – ein Podium auch für die AfD? [PDF]
Ellen Ueberschär

Warum AfD?
Ein Gespräch mit Jacques Voigtländer

Wer sind wir – Juden?
Micha Brumlik

Identität – zwischen Dekonstruktion und Affirmation
Christian Staffa

Was heißt „deutsche Identität“?
Jens Schneider

„Ich will segnen, die dich segnen“ –
die Rechtfertigung der Gottlosen
Jutta Weiß

GLAUBE UND KUNST
Konformität und Diversität
Thomas Hirschhorn

Die Abschaffung der Frauenordination in Lettland und der Mythos vom „Genderwahn“ [PDF]
Kerstin Söderblom

Muslime im postfaktischen Zeitalter
Daniel Roters

FORUM
Wer sind sie?
Katrin Stückrath

Die Türken vor Wittenberg – eine Zeitreise
Gerdi Nützel

Erntedankandacht
Sibylle Mau

Du sollst nicht töten – gilt das auch für Tiere? [PDF]
Judith Rohde

„Warum ich das Alte Testament lieb habe“
Renate Wind

PREDIGT
Größer als unser Herz [PDF]
Yvonne Fischer

SOZIALGESCHICHTLICHE BIBELAUSLEGUNG
Der Davidsohn in Bethlehem und der Goliath in Rom
Matthias Loerbroks

GEH HIN UND LERNE
Ertrag der Erwählung für alle
Paul Petzel und Gernot Jonas

Liebe Leserin, lieber Leser,

oft wird ein „Wir“-Gefühl durch Abgrenzung und Abwertung von anderen hervorgerufen.

In diesem Heft wollen wir andere Stimmen hören und zu Gehör bringen. Es sind die Stimmen der Weg-Skandierten und die Stimmen, die der Islamphobie Erinnerungen und Visionen von Miteinander entgegensetzen. Und dabei gilt es, nicht selbst dem „wir“ und „die da“ zu verfallen! Die Gesichter, die durch Abgrenzung und Abwertung geprägt sind, sind ein Alarmsignal. Sie sind vor allem ein Hinweis auf die ökonomischen Kräfte, die die sozialstaatlichen Sicherheiten zerstören. Wir sollten uns diesen Kräften widersetzen.

Diese letzte Nummer des Jahres 2016 verstehen wir als einen Beitrag zu einer europäischen Vision, von der jüdische, muslimische und christliche Frauen und Männer gemeinsam träumen und an deren Kommen sie gemeinsam arbeiten: soziale Sicherheit und Gerechtigkeit, Frieden und Koexistenz in Vielfalt.

Stärkung auf diesem Weg wünschen wir Ihnen – auch im Jahr 2017.

Gerard Minnaard

Verantwortlich für den Focus:
Bernd Kappes, Katrin Stückrath, Klara Butting