Junge.Kirche 1/2024

Focus:
Kirche wozu?

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Inhalt [PDF]

Editorial

Die biblischen Zwölf als Krisenerzählung [PDF]
Luzia Sutter Rehmann

Kirche – wofür?
Brigitte Fenner

Eine Utopie leben
Nina Kleinsorge

Die Fragen leben
Philipp Elhaus

Popup-Kirche
Frauke Eiben und
Claudia Ostarek

Das Ende der Illusion
Christian Stäblein

Gott und das Brot der Armen
Fulbert Steffensky

Ein Masterplan für den Pfarrkonvent
Christa Olearius

Kirche am Kipppunkt
Christian Reiser

Wahrheit, Trauer und Hoffnung – Plädoyer für eine prophetische Kirche [PDF]
Derk Stegeman

Forum
ONE CLIMATE – die neue Aktionsmöglichkeit für Klimagerechtigkeit
Ulrich Möller

Be the change you want to see
Osama Eliwat und Rotem Levin

Cappuccino mit Zettelchen
Gerard Minnaard

Sozialgeschichtliche Bibelauslegung
Wenn Karfreitag, Ostern und Pfingsten
sich verdichten ...
Ruth Poser

Predigt
Den Mund aufmachen [PDF]
Yvonne Fischer

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Umschlagbild stammt von einer Kirche aus den Niederlanden, die an der Aktion „Grün ist die Farbe der
Hoffnung“ teilgenommen hat. Hintergrund der Aktion sind die grünen Lichter, mit denen Menschen an der polnischen Grenze Flüchtlingen zeigen, wo sie in Sicherheit hingehen können. Derk Stegeman, niederländischer Theologe und Direktor einer diakonischen Organisation in Den Haag, beschreibt in diesem Heft die Hoffnungslichter der polnischen Flüchtlingshelfer/innen. Für ihn steht fest, dass die Kirche mit dieser prophetischen Stimme steht oder fällt.

Der Focus „Kirche wozu?“ bringt aber auch andere Stimmen zu Wort. So setzt der Text des Berliner Landesbischofs, Christian Stäblein, einen anderen Akzent, wenn er sagt:
„Wir bieten uns [als Kirche] ja überall an und freuen uns, wenn wir noch eine Rolle haben, die jemand gesellschaftlich relevant findet. Aber mit dem, worauf es ankommt und was verloren scheint, die Aufgabe der Beziehung zu Gott, die Erfahrung mit Gott als fundamentale Erfahrung dieses Lebens, damit, liebe Leute, hat das doch alles nichts zu tun.“

Also: Kirche wozu? Es ist nötig, darüber ins Gespräch zu kommen. Vielleicht kann beim Nachdenken und Suchen der Rat einer unserer Weisen hilfreich sein:

„Ich würde zunächst alle Kirchenleute, vor allem Theologinnen und Theologen, Spottlieder lehren über die eigene Weinerlichkeit. Wenn die Lamentation unser Hauptkirchenlied ist, verlieren wir die Lust an uns selbst. Wir werden kleiner? Na und? Wachsen ist zunächst ein geistlicher Begriff, er bedeutet nicht einfach Größer- und Mehrwerden.“ (Fulbert Steffensky)

Herzlicher Gruß,
Gerard Minnaard

Verantwortlich für den Focus
Klara Butting, Christa Olearius, Christian Reiser, Frauke Eiben, Claudia Ostarek, Alexander Reichel